Familienrecht

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So nicht!!

So nicht!!

Don´t fight it out - Talk it out!

(Streiten Sie nicht - sprechen Sie einfach darüber!)

Wenn Ihre Ehe gescheitert ist und Sie sich scheiden lassen wollen, ist es vielleicht für Sie wichtig, dass alles so friedlich, wie möglich, abläuft. Sie und Ihr Ehegatte sollten dabei die Möglichkeit einer Mediation oder aber des Verfahrens Cooperative Praxis bedenken, statt gleich das Gericht einzuschalten und zu streiten.

Die folgenden sechs Punkte zeigen die Hauptvorteile der beiden Methoden gegenüber einer gerichtlichen Auseinandersetzung auf:

  • Erhebliche Kosteneinsparung: Eine Mediation ist in der Regel wesentlich günstiger, wie ein streitiges Gerichtsverfahren mit zwei Anwälten. Da Sie und Ihr Ehegatte gemeinsam zur Mediation kommen, gibt es auch nur eine Gebühr für den Mediator, die sich die Parteien in der Regel teilen, statt zwei Gebühren für zwei Anwälte.

  • Vertraulichkeit: Um beide Ehegatten dazu anzuhalten, so offen und ehrlich wie möglich zu sein, ist die Mediation vollständig vertraulich. Das bedeutet, dass wenn Sie tatsächlich zu Gericht gehen müssen, nichts von dem, was in der Mediation besprochen wurde, ohne Zustimmung des anderen Partners vor Gericht verwendet werden darf. Wenn das Mediationsverfahren abgeschlossen ist, wird in der Regel eine Vereinbarung abgeschlossen, die dem Gericht im Scheidungsverfahren vorgelegt wird.

  • Jederzeitige Beendigung: Das Mediationsverfahren schränkt Ihr Recht, zu Gericht zu gehen, wenn keine Einigung erzielt werden kann, nicht ein. Jede Partei kann die Mediation jederzeit beenden und vor Gericht gehen. Das bedeutet, dass es jedenfalls kein Nachteil ist, zunächst eine Mediation zu versuchen. In den weit überwiegenden Fällen einigen sich die Parteien über die meisten oder alle anstehenden Probleme und das gerichtliche Verfahren ist dann eine reine Formsache.

  • Wesentlich schneller: Eine Mediation ist in der Regel wesentlich schneller beendet, wie ein streitiges Scheidungsverfahren. In der Mehrzahl der Fälle werden Sie mit den wichtigsten Problemen sehr schnell zu einer Einigung kommen. Die Scheidung selbst ist dann nur noch eine reine Formsache.

  • Vorteil für die Kinder: Falls Sie Kinder haben, werden Sie feststellen, dass das Mediationsverfahren wesentlich einfacher und verständlicher für ihre Kinder ist. Das liegt daran, dass das Mediation den Schwerpunkt auf die positiven Punkte legt und nicht über jedes Detail gestritten werden muss. Daran wird häufig nicht genug gedacht: Selbst in den günstigsten Fällen bekommen Kinder die negativen Auswirkungen eines gerichtlichen Streites mit.

  • Beide Seiten gewinnen: Viele Mandanten sind überrascht, dass sie nach Beendigung einer Mediation oder einem Scheidungsverfahren mit dem Verfahren Collaborative Practice feststellen, dass tatsächlich beide Parteien gewonnen haben. Demgegenüber machen die Parteien nach einem gerichtlichen Verfahren meistens die Erfahrung, dass sie nicht das bekommen haben was sie wollten oder sogar beide verloren haben. Der Grund dafür liegt darin, dass die Parteien in der Mediation oder bei Collaborative Practice darin unterstützt werden, statt zu gegeneinander kämpfen, miteinander eine für beide Parteien akzeptable Lösung zu erarbeiten.

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Betrachtet man die Zahl der Ehescheidungen bezogen auf die Dauer der Ehe, so zeigt die Ent­wicklung der letzten Jahre, dass die meisten Ehen nach sechs Jahren geschieden werden. Seit 2008 war durch­gängig das siebte Ehejahr das häufigste Scheidungs­jahr. 2014 lag die Zahl der Scheidungen nach sechs Jahren Ehe­dauer bei rund 8 900, was 5,3 % aller Scheidungen in diesem Jahr entspricht. Da der Scheidung im Regelfall jedoch mindestens ein Trennungs­jahr vorausgeht, kann man statistisch gesehen immer noch vom "verflixten" siebten Jahr sprechen.

Auch weitaus länger an­dauernde Ehen halten nicht immer ewig: In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Ehe­scheidungen nach einer Ehedauer von 26 und mehr Jahren von 14 300 (1993) auf 23 600 fast verdoppelt. Im Jahr 2014 waren dies zwar immer noch nur 14,2 % aller Scheidungen, doch ist dieser langfristige Trend deutlicher als die häufigen Scheidungen nach sechs Jahren Ehedauer. Die gesell­schaft­lichen Entwicklungen, wie zum Beispiel die zunehmende finanzielle Un­abhängig­keit von Frauen, dürften zu diesem Ergebnis beitragen. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Aus juristischer Sicht ist die Scheidung selbst meist nicht das Problem. Voraussetzung für die Scheidung ist lediglich, dass die Eheleute mindestens ein Jahr getrennt von einander gelebt haben. Das kann auch in der gemeinsamen Ehewohnung sein, so lange die Parteien eine Trennung von "Tisch und Bett" auch konsequent einhalten. Wenn dann nur ein Partner die Ehe für zerrüttet hält und geschieden werden will, so wird die Ehe in der Regel auch geschieden.

Schwierig wird es in aller Regel bei der Festlegung der Höhe des zu zahlenden Ehegatten- und Kindesunterhalt. Auch die Vermögensauseinandersetzung, die Regelung der elterlichen Sorge, das Umgangsrecht mit den gemeinsamen Kindern und die Aufteilung des Hausrats bereiten meist erhebliche Probleme.

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Sind sich die Eheleute jedoch über die Scheidung und ihre Folgen einig, kann die Scheidung kostengünstig mit nur einem Anwalt durchgeführt werden, der einen der Eheleute vor Gericht vertritt. Das heißt, nur eine Partei muss anwaltlich vertreten sein, der andere Ehepartner muss der Scheidung vor Gericht lediglich zustimmen.

In vielen Fällen ist auch bei der Regelung des Umgangs mit den gemeinsamen Kindern anwaltliche und schließlich auch gerichtliche Hilfe nötig. Hier hat sich das sogenannte Münchner Modell, ein beschleunigtes Verfahren in Sorge-, Aufenthaltsbestimmungs- und Umgangsregelungsangelegenheiten, als sehr hilfreich erwiesen. Ziel diese Modells ist es, die Eltern in ihrer gemeinsamen Verantwortung zu stärken.

Wenn es um komplizierte Vermögensfragen und Verstrickungen geht, empfehlen wir, das Verfahren Collaborative Practice oder eine Mediation. In dem erstgenannten Verfahren werden beide Parteien durch besonders geschulte Anwälte vertreten, die sich verpflichten, mit den Parteien außergerichtlich eine einvernehmliche Regelung zu finden. Die näheren Einzelheiten erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

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Mit dem Absenden des Formulars entstehen keine Kosten. Wir prüfen Ihre Angaben und setzen uns mit Ihnen umgehend in Verbindung, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Sie gehen kein Risiko ein. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern telefonisch zur Verfügung.