Collaborative Practice

Collaborative Practice oder Cooperative Praxis eignet sich immer dann, wenn die Parteien auch nach Abschluss der Streitigkeiten noch miteinander zu tun haben. Dies gilt beispielsweise für Familienstreitigkeiten, bei denen Kinder beteiligt sind und sich die Eltern auch nach einer Scheidung immer wieder über den Weg laufen. Es gilt aber auch für Streitigkeiten zwischen Geschäftsleuten, die aus wirtschaftlichen Gründen weiterhin miteinander zu tun haben.

Sehen Sie sich den kurzen Clip zur Erläuterung von Collaborative Practice an!

Unter Collaborative Practice bzw. Collaborative Law oder Cooperative Praxis versteht man ein Verfahren zur außergerichtlichen Streitbeilegung, bei dem jede Partei ihren Anwalt damit beauftragt, gemeinsam und außergerichtlich eine Lösung der anstehenden Probleme zu finden. Das Verfahren stammt aus den USA und wird bislang vor allem in familienrechtlichen Verfahren eingesetzt, kann aber auch für alle anderen Streitigkeiten angewandt werden.

Die beteiligten Anwälte verpflichten sich, ihre jeweilige Partei nicht in einem gerichtlichen Verfahren zu vertreten, wenn zuvor keine einvernehmliche Lösung gefunden wird. Diese Verpflichtung erfolgt vor dem Hintergrund, dass damit der Einigungswille der Parteien besonders unterstrichen wird.

Wenn die Parteien sich einigen, können die Anwälte diese in dem nachfolgenden Scheidungsverfahren selbstverständlich vertreten.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Die Muster der Verträge, die im Zusammenhang mit der Cooperativen Praxis abgeschlossen werden und die Erläuterung zur Vertraulichkeitsabrede finden Sie hier:

Grundlagen der Coopertiven Praxis

Vereinbarung der Vertragspartner

Mandatsauftrag

Vereinbarung mit dem Coach

Vereinbarung mit gemeinsamen Coach

Auftrag an Kinderspezialisten

Zur Vertraulichkeitsabrede